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ALZEY - Mode und Nachhaltigkeit – geht das überhaupt zusammen? „Ja!“, sagt die Designerin Karen Jessen und stellt es mit ihrem Modelabel „Benu Berlin“ unter Beweis. Zur Vorstellung ihres Konzepts, bestehende Materialien in High-Fashion-Kreationen zu verwandeln, kam sie auf Einladung des Landes-Kunstgymnasiums nach Alzey.

Engagiert im Umweltschutz

„Nachhaltigkeit gehörte von Anfang an zu meinem Leben“, beteuert sie und erzählt ihren Werdegang: Aufgewachsen ist sie in Nordfriesland, die Eltern, Leiter einer Jugendherberge, waren und sind im Umweltschutz engagiert. Nach dem Abitur absolvierte Jessen eine Schneiderlehre, Praktika unter anderem bei einem japanischen Meister und studierte danach in Berlin an der internationalen Modeschule „Esmod“, wo sie seit ihrem Abschluss auch als Dozentin tätig ist. Sie entwickelt Modedesign für namhafte Marken und Schülern des Kunstgymnasiums rät sie, sich auf jeden Fall eine fundierte handwerkliche Grundlage zu schaffen, sollte einer von ihnen an diesem Beruf interessiert sein. „Die Branche ist unglaublich hart“, stellt sie fest. „Ich würde zum Modedesign-Studium nur demjenigen raten, der sich ganz, ganz sicher ist!“ Und: „Wirklich kreieren kann man nur, wenn man die Grundlagen beherrscht.“ Mode bezeichnet sie als eine komplizierte, sehr komplexe Branche, deren Prinzipien Jessen jedoch mit ihren Ideen und deren Umsetzung ganz schön gegen den Strich bürstet.

Für ihre erste Kollektion, den Abschluss des Modestudiums, fasste sie den Entschluss: „Ich mache Mode aus Müll.“ So entstand eine Serie von Kleidungsstücken aus abgelegten Jeans und T-Shirts, sogar aus dem Leder alter Sofas. Und so erwuchs das Label „Benu Berlin“ – Benu, der ägyptische Phönix, der aus der Asche neu entsteht.

Im Video zu dieser Kollektion zeigt sie diese Kleidung gewordenen Visionen, denn was da unter den Händen der Designerin gedieh, sind textile Träume von unbeschreiblicher Schönheit. Aus schmalen Streifen zusammengesetzt, verflochten, gesteppt, mit Bändern und Fransen, Ton in Ton im Indigo der Jeans, in der vielfältig-narbigen Struktur des Leders, im Regenbogenbunt von T-Shirts. Doch vergisst sie nie die praktische, handwerkliche Seite. Zu einem atemberaubenden Mantel, geknotet aus T-Shirtstreifen, sagt Jessen lakonisch: „Dreihundert Stunden …“.

Ihr Ziel ist nicht, Haute Couture zu verkaufen, sondern Anstöße zu geben. Die Traumkleider werden nur bedingt für den Verkauf produziert, doch eine japanische Popsängerin ließ ein Kleid aus Streifen ihrer abgelegten Ledergarderobe bei ihr fertigen. Ihre Mission sieht Jessen im Bewahren von traditionellen, handwerklichen Techniken und der Entwicklung deren zeitgenössischer Umsetzung sowie in der Verbreitung der Idee von Mode mit hohem künstlerischem Anspruch trotz Nachhaltigkeit.

Über ihre Arbeit spricht sie offen, beantwortet Fragen „so wie ich es meinen Studenten erklären würde“. Sie gibt Einblicke in die Welt der Mode, von der Recherche, dem Entwurf, der Umsetzung bis zum fertigen Produkt und illustriert dies mit Bildern aus ihrem privaten Album. Sie zeigt die Quellen ihrer Inspiration und die Entstehung ihrer Kunstwerke, denn „Wearable Art“, tragbare Kunst, ist es, was den Schneidertisch von „Benu Berlin“ verlässt. Jessens Vision ist eine nachhaltige, entschleunigte, bewusste Mode: „Make love, not fashion“.

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